21.01.2006
Eine Artmonographie über das Pantoffeltier
(Paramecium caudatatum)
Systematik:
Stamm: Wimpertierchen
Unterstamm: Intramacronucleata
Klasse: Oligohymenophorea
Unterklasse: Peniculia
Ordnung: Peniculida
Unterordnung: Parameciina
Familie: Parameciide
Gattung: Pantoffeltierchen
Art: Paramecium caudatum
Andere Pantoffeltierarten sind:
Paramecium aurelia
Paramecium bursaria
Paramecium micronucleatum
Paramecium multimicronucleatum
Paramecium pentaurelia
Paramecium primaurelia
Aussehen und Körperbau
Das Pantoffeltier besitzt zwei Zellkerne, einen
polypoiden Großkern (Macronucleus) und einen
diploiden Kleinkern (Micronucleus).
Zwei pulsierende kotraktile Vakuolen dienen den
Pantoffeltier zur Wasserausscheidung über einen
Exkretionsporus. Das Pantoffeltier ist von 10.000
Wimpern bedeckt.
Pantoffeltiere sind zwischen 0,05 bis 0,32 cm.
Lebensraum:
Pantoffeltiere leben gerne in organisch stark be-
lasteten Gewässer, wie z. B. Gewässer mit
faulenden Pflanzenresten, Jauchegruben oder
Kläranlagen.
Wenn das Gewässer eintrocknet, kapselt
Sich das Pantoffeltier in eine Zyste und wird
Verweht oder verschleppt in ein anderes Ge-
wässer, wo es wieder ausschlüpft.

Fortbewegung:
Pantoffeltiere bewegen sich fort, indem sie
Rhytmisch die ca. 10.000 Wimpern bewegen.
So kommen sie ca. 1mm in der sekunde
Vorwärts.
Nahrung:
Das Pantoffeltier ernährt sich von Bakterien,
Schwefelbakterien und Geißeltieren. Die
Nahrung wird durch Wimpernschläge zum
Mundfeld befördert, wo sie über Zellschlund
zum Mundfeld gelangt und in einer Nahrungs-
vakuole importiert wird. Dieser Vorgang heißt
Endocytose. Danach gelangen Acidosomen in
die Nahrungsvakuole und säuern diese bis zu
einem pH-Wert von 1,4 an. Durch Lysomen
gelangen Enzyme in die Verdaungsvakuole, die
nun Verdaungsvacuole heißt.Whärend der
Verdauung wird die Vacuole ovalförmig durch
Die Zelle transportiert. Das nennt man Cyclose.
Die verwertbare Nahrung wird resorbiert und
das Unverdauliche durch den Zellafter ausge-
schieden. Aber zuerst musst die Vacuole am
Zellafter mit der Zellmembran kontakt auf-
nehmen. Dieser Vorgang heißt Exocytose.
Fortpflanzung:
Pantoffeltierchen können sich ungeschlechtlich
durch Querteilung in zwei Tochterzellen ver-
mehren. Zuerst verdoppeln sich die inneren
„Organe“,dann zieht es sich lang und schnürt
Sich in der Mitte ab.
Bei der geschlechtlichen Vermehrung
(Konjugation) legen zwei Pantoffeltiere ihre
Mundfelder aneinander.
Die Wimpern verschwinden und die Zell-
Membranen verschmelzen an diesem Bereich.
Die Großkerne lösen sich auf und die Kleinkerne
teilen sich (in zwei). Ein Tochterkern wandert
jeweils in das andere Pantoffeltier und ver-
schmilzt mit den anderen. Nun trennen sie
sich und alles bildet sich normal zurück.

Feinde:
Amöben und der Einzeller Didinium nasutum
gehören zu den Feinden der Pantoffeltiere.
Letzterer verleibt das Pantoffeltier mittels
einer nasenartigen vorstülpung ein. Amöben
hüllen es mit ihren Scheinfüschen ein und
verdauen es in einer Verdaungsvacuole.
Das Pantoffeltier wehrt sich mit Tricho-
cysten, die es abschießt.




Kommentarstatus
Hallo ich bin es Lukas blotz
Das hast du gut gemacht .
Das ist ein komischer Name Pantoffeltier...
Veröffentlicht von: Sari | 22.01.2006
Hallo, ich habe deinen Blog gesehen und du hast ein sehr interesantes Artikel geschrieben. Gefällst dir die Chemie auch? Ich habe Chemie studiert und jetzt arbeite ich als ein Chemiker in einer spanischen Universität.
Viele Grüβe von mir aus Spanien (mit meinem schlechten Deutsch). Sprichst du auch Spanisch?
Veröffentlicht von: Alberto | 31.01.2006
JA, mir gefällt die Chemie (ich habe aber leider noch kein Chemie-Unterricht) und ich habe auch schon viele Chemiebücher gelesen. Tut mir leid, dass ich nicht früher zurück schreiben konnte, denn ich musste viel zur Schule.
Veröffentlicht von: Ferdinand | 10.02.2006
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